Noah (2001)
Wir stellen uns vor.
Du hast Angst mit Kung Fu zu beginnen, weil es zu streng sein könnte. Vielleicht erging es anderen auch einmal so.
Du trainierst jeden Tag mit Leuten und weisst gar nicht, was ihre anderen Hobbies sind.
Du fragst dich, was Kung Fu bei Menschen auslöst.
In dieser Interviewserie fühlen wir den Schülern und Schülerinnen des Shaolin Chan Tempels auf den Zahn. Viel Spass 🙂
Dieses Mal durften wir mehr über Noah erfahren.
Wie lange machst Du schon Kung Fu?
Inzwischen sind es bereits 10 Jahre, also seit 2008.
Wie oft trainierst Du?
Früher trainierte ich zweimal in der Woche. Heute ist es nur noch einmal, da es mir wegen der Arbeit und anderen Dingen nicht möglich ist zweimal zu trainieren.
Wieso hast Du mit Kung Fu angefangen?
Meine Eltern haben mich angemeldet fürs Probetraining obwohl ich dagegen war. Es hat mir dann aber trotzdem gefallen und ich habe mich entschieden mit Kung Fu zu beginnen. Der Hauptgrund war, dass ich ruhiger und konzentrierter werde wollte.

Wie war für Dich der Einstieg in die Shaolin Künste?
Ich kann mich nicht mehr 100% daran erinnern, aber ich habe mich, glaube ich zumindest, nicht besonders schwer getan.
Was hat sich in Deinem Leben verändert seit du Kung Fu machst?
Wenn ich darüber nachdenke hat es bewirkt, dass ich gewisse Dinge im Leben ein bisschen anders sehe als zuvor und mit der Zeit bin ich auch wirklich ruhiger und konzentrierter geworden.
Was möchtest Du einem potenziellen Kung Fu SchülerIn mit auf den Weg geben?
Ich würde sagen, man sollte nie aufgeben, probieren das Beste zu geben und immer versuchen positiv zu denken.
Was ist Deine Passion wenn Du gerade nicht am Kung Fu praktizieren bist?
Ich spiele nebenbei Tennis, bin ein absoluter Filmfan und verbringe sehr viel Zeit mit meinen Freunden.
An welchen Kursen nimmst Du teil?
Ich bin im normalen Training und werde aber in naher Zukunft mit der Instruktoren-Ausbildung beginnen.

Welche Aspekte des Kung Fu interessieren Dich speziell?
Ich interessiere mich für die Instruktoren-Ausbildung. Momentan bin ich Kindertrainer ohne Ausbildung.
Gibt es ein spezielles Erlebnis oder eine Erfahrung die Du im Kung Fu gemacht hast, die Du teilen möchtest?
Da fällt mir nur etwas ein. Ich hatte mal eine Zeit lang den Gedanken mit Kung Fu aufzuhören. Damals war ich noch in der 5. oder 6. Klasse. Der Zufall wollte es aber, dass eine meiner ehemaligen Trainerinnen in unserer Klasse ein Praktikum als Lehrerin machte. Sie sagte mir, ich soll nie mit Kung Fu aufhören, ohne dass sie gewusst hat das ich darüber nachdachte. Ich habe dann alles überdacht und mich entschlossen, nicht mit Kung Fu aufzuhören und darüber bin ich sehr froh.

Möchtest du noch etwas sagen?
Kung Fu ist eine tolle und sehr spannende Sache und es gibt so viele Aspekte des Kung Fu, dass es etwas für jedermann ist.
Die Interviewserie wurde von Doris Huber organisiert und durchgeführt. Wir danken ihr für das Engagement.